28./29.06. 2024 in Fulda

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gemeindepsychologie in Deutschland stetig entwickelt und es wird immer deutlicher, dass ihre Orientierungen, Konzepte und Handlungskompetenzen Potenziale bieten, aktuelle Fragestellungen umfassender und adäquater zu beantworten.
Viele der aktuellen Herausforderungen in der psychosozialen Praxis und in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen sind komplex und widersprüchlich. Reduktionistische Strategien, die einseitig Teilaspekte beleuchten und bearbeiten, reichen nicht aus, um angemessene Antworten zu finden. Im Gegenteil, sie verschärfen die zu bearbeitenden Situationen und Konstellationen.
Das Know-how der Gemeindepsychologie ermöglicht Wege, aus den reduktionistischen Fallen herauszukommen: Die Person steht in einem vielfältigen Kontext, dynamische Systeme beeinflussen sich wechselseitig und verändern Handlungsoptionen. Diese zu begreifen, zu beschrieben und zum Ausgangspunkt von Veränderung zu machen, ist eine unserer Stärken.
Damit die gemeindepsychologischen Kompetenzen stärker zum Einsatz kommen und wir die Nachfrage nach ihnen auch bewältigen können, gilt es, die vorhandenen Kapazitäten weiter auszubauen und zu entwickeln.
Unser gemeindepsychologisches Netzwerk stärker zu stützen und es in seiner Vielfalt erfahrbar werden zu lassen, ist Anlass für diese Arbeitstagung. Wie dies gelingen kann, werden wir in Fulda gemeinsam entwickeln und diskutieren.
Wir freuen uns auf Mitdenkerinnen und Mitstreiterinnen!

-> mehr dazu auf Jahrestagung 2024