Foto: (c) University of Miami

Unsere gemeindepsychologische internationale Community hat kürzlich zwei bemerkenswerte Stimmen verloren, deren Arbeit die psychologischen Diskurse über Wohlbefinden, Inklusion und soziale Gerechtigkeit maßgeblich geprägt hat.

Isaac Prilleltensky, ein angesehener Kollege, Lehrender und ehemaliger Dekan der University of Miami School of Education and Human Development, verstarb am 7. Mai im Alter von 66 Jahren nach kurzer Krankheit. Nur vier Tage später verstarb auch seine Frau und langjährige intellektuelle Mitarbeiterin Ora Prilleltensky im Alter von 66 Jahren.

Gemeinsam stellten Isaac und Ora Prilleltensky eine einzigartige Partnerschaft dar, die auf wissenschaftlicher Lehre, Mitgefühl und einem tiefen Engagement für die Menschenwürde basierte. Kollegen, die sie trafen und das Glück hatten, mit ihnen zusammenzuarbeiten, erinnern sich an das Paar als visionäre Denker, deren persönliches und berufliches Leben der Förderung des Wellbeings, der Gerechtigkeit und der Inklusion der Gemeinschaft gewidmet war.

Gemeinsam verfassten sie mehrere Bücher, die sich mit Wohlbefinden, Gerechtigkeit und der Bedeutung von „Mattering“ beschäftigen – der Idee, dass Menschen sich sowohl wertgeschätzt fühlen als auch Wertschätzung in ihren Gemeinschaften schaffen müssen. In ihren Texten argumentierten sie, dass ‚Mattering‘ grundlegend für Gesundheit, Glück, bedeutungsvolle Beziehungen und sozialen Zusammenhalt ist.

Unsere Kolleg*innen in Australien haben eine Online-Gedenkveranstaltung für den 26. Mai geplant.

Community Psychology Australia invites everyone to an online tribute to Isaac and Ora Prilleltensky

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